WTD "What's the deal?" – A Transnational Project on Young Urban Cultures …

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26. March 2015

Interview with Bike Lab Participant Volkan Özekcin

by Hertha    Filed under: Hallein,Munich,Urban bikingComments Off on Interview with Bike Lab Participant Volkan Özekcin

Last January Valesca Meint, a recent trainee at the Kulturreferat München talked to Volkan Özekcin, a creative bike enthusiast from Munich who participated at the producer festival Schmiede 2014 for the Bike Lab. Read the interview in German below to find out about his experiences and work with bikes! The photos were taken by Christopher Lewis, another participant of the Bike Lab and another creative bike enthusiast.

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Valesca: Volkan, du bist Bike Designer in München. Worin siehst Du Deine Aufgabe im kreativen und innovativen Eck der Bikingszene?

Volkan: Gute Frage! Ich mag Transportfahrräder, das ist das was mich reizt, weil ich finde dass der Markt in dieser Hinsicht noch nicht bedient ist. Bis jetzt habe ich ein Rad gebaut, das – beruhend auf dem Prinzip des ,Upcycling‘- hauptsächlich aus Abfallprodukten besteht. Transportfahrräder sind vom Ansatz her gebrauchte Räder, die noch einigermaßen funktionieren. Dabei verwende ich mehrere Teile von einem Fahrrad und schneide diese so zurecht wie ich sie brauche. Im Anschluss wird das Rad neu bereift, es kriegt auch meistens neue Felgen, Bremsen und Schaltung und dann kommt noch ein bisschen Lack darauf. Das ist jedoch alles noch im Prototypen-Bereich. Es ist nicht so, dass ich davon leben würde. Eigentlich bin ich auf das Transportfahrrad nur gekommen, weil ich selber eins brauchte. Da ich kein Fahrrad finden konnte, das meinen Ansprüchen genügt hat, habe ich beschlossen mir mein eigenes zu basteln. Es funktioniert wunderbar und ist super!

Valesca: Du hast im September 2014 am Schmiede Bike-Lab in Hallein bei Salzburg teilgenommen. Die Schmiede Hallein – was ist das?

Volkan: Soweit ich‘s mitbekommen habe beschäftigt sich die Schmiede Hallein heute viel mit Medien. Es ist ein unglaublich schönes Gebäude und war vor hundert Jahren ein altes Salzlager für die Stadt Salzburg. Soweit ich weiß wurde irgendwann der Betrieb eingestellt. Der nachfolgende Besitzer hat das Gebäude umgebaut, Kreativräume und große Hallen eingerichtet. Es erinnert heute immer noch an die ursprüngliche Funktion des Gebäudes. An einem Fleck lagert sogar immer noch Salz. Auf jeden Fall find ich es super schön und das sind wahnsinnig schöne Räume, komplett aus Holz mit mehreren Ebenen und Etagen und einem riesengroßen Turm […]. Die Schmiede Hallein ist etwas für kreative Leute. Ich habe dort Fotografen getroffen, aber auch viele Leute mit Laptops. Es gab beispielsweise einen Raum, der war voller Laptops und alle waren mit ihren Computern beschäftigt und haben irgendetwas gemacht. Ich bin dagegen eher der analoge Typ. […] An dem Bike Lab haben auch Fahrradbastler aus Ljubliana teilgenommen, die sich Muslauf nennen. Das sind Industriedesigner und Ingenieure, die ihre Arbeit wirklich ernst nehmen und auch einen eigenen Laden betreiben. Die Teilnehmer aus Ljubliana und ich, wir waren die einzigen die wirklich handwerksmäßig Materialien zusammengeschweißt haben. Die anderen haben das alles digital oder interaktiv gemacht. […] Ich fand es super interessant, weil Leute aus den unterschiedlichsten Branchen in der Schmiede zusammenfanden. So gab es beispielsweise einen Raum, in dem Mädchen Kleider geschneidert haben, oder da war eine Japanerin, die ein selbstgebautes Instrument dabei hatte. Jeder hat sich sozusagen seinen eigenen Platz gesucht und konnte sich so entfalten wie er wollte. In der Mittagspause oder beim Spazierengehen gab es dann die Möglichkeit mit den anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen, gemeinsame Schnittstellen zu finden und Connections einzugehen. […] Es gibt in der Schmiede eine wunderschöne Küche mit einem riesengroßen ca. 15 m hohen Essenssaal und das ist richtig schön, also so richtig schön geräumig. Die machen dann auch alles selber und es gibt tolles Essen, auch ohne Fleisch. Am Anfang zahlt man einen Betrag über 50,- EUR für die Woche die man dort verbringt. In der Mittagspause kann man sich dann einfach bedienen und so kommt man auch zusammen.

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Valesca: Die Schmiede Hallein hat sich im letzten Jahr mit den Themen von “What’s the deal?” beschäftigt. Welchen Beitrag hast Du während Deines dortigen Aufenthalts im September 2014 zu dem WTD- Projekt geleistet?

Volkan: Ich habe in erster Linie an meinem Rad weitergebastelt und habe dafür auch Material mitgenommen. Die Leute von Muslauf waren die einzigen mit denen ich zusammengearbeitet habe. Wir haben einen schönen Raum bekommen und es wurde uns auch ein Schweißgerät zur Verfügung gestellt. Eine Teilnehmerin von Muslauf hat mir die Laufräder ausgerichtet und einen Achter aus der Felge ‘raus gemacht, weil die Basis ja gebrauchtes Material war. Ich habe einen Schrottplatz gesucht, um noch einige Teile zu bekommen und so konnten wir uns dann echt entfalten. Das war ziemlich cool! Interessant war, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bunt gemischt waren. Es gab eine Künstlerin aus Griechenland, die einen Faden aufgespannt hat, oder einen Österreicher, der mit Computern und Videos komplexe Sachen an die Wand projiziert hat, irgendetwas mit Rechnungen und Algorithmen. Das hat super ausgesehen. Dann gab es auch noch einen italienischen Künstler, der eine Art Ebene mit Klebebandzeugs gefertigt hat und ein paar Tänzer waren auch da. Man greift so ein bisschen ineinander: Jeder macht zwar sein Ding, aber man tauscht sich trotzdem aus. Dann gibt es eine zentrale “Zapfanlage” für das Bier. Da bist du halt auch oft dran und da lernt man auch Leute kennen […]. Also man hat sich schon unterhalten. Das war ganz spannend. Aber letztendlich war es nur eine Begegnung. Das heißt, man hätte jetzt nicht sofort den Drang gehabt zu sagen: “Ah, wir müssen nächstes Jahr unbedingt ein Projekt zusammen machen!” So direkt hat es nicht funktioniert. Aber es war auf jeden Fall spannend! Also ich fand’s geil! Vor allem sind die Räume echt der Wahnsinn, und es ist total schön gelegen!

Valesca: Das Bike Lab war für Dich im Endeffekt eine gute Möglichkeit, um Connections weiter auszubauen und eine Plattform zu haben wo Du an Deinen Fahrrädern kreativ basteln kannst?

Volkan: Ja, genau. Das Interessanteste ist, dass du dich dort wirklich ganz unkompliziert anmelden kannst. Es gibt keine der Auflagen wie zum Beispiel: “Du musst unbedingt Grafik-Designer sein, oder du musst aus irgend einer bestimmten Ecke kommen”. Stattdessen kannst du einfach machen, was du willst. Du kannst stricken, oder irgendwelche Wollknäuele zusammenwippeln, du hast diese Freiheit. Ich hatte das Gefühl, dass es im Grunde darum ging, Leute aus verschiedenen Fachgebieten zusammenzubringen. Der Schwerpunkt lag auf den neuen Medien, d.h. es wurde viel in den Bereichen Medienfotografie oder -video gearbeitet. Ab und zu sind ein paar Leute zu dir gekommen, haben mal geguckt und gefragt: “Ah, spannend, was machst du? Ah ja, schweißen, geil”. Das heißt, es gab Interesse und Raum für Austausch, das fand ich ganz anregend.”

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Valesca: Gibt es noch einen abschließenden Satz, der dir jetzt am Herzen liegt, etwas das du noch sagen möchtest?

Volkan: Ja, man kann abschließend sagen: Danke an den Veranstalter, der uns die Möglichkeiten eröffnet hat, viel Glück und viel Erfolg für die Zukunft, damit es gut weiterläuft. Könnte gut sein, dass ich nächstes Jahr nochmal mit Freunden hinfahre, weil ich ein paar Leute kenne, die das bestimmt auch spannend finden würden. So könnten wir ein neues Projekt angehen. Ich hoffe, dass die Möglichkeit erhalten bleibt. Eine neue Idee kann auf diesem schönen Gelände realisiert werden. Also es ist der Wahnsinn! Die haben da auch echt viel Zeit und Arbeit reingesteckt, um das alles so herzurichten!

Valesca: Vielen Dank, Volkan, für die aufschlussreiche Beantwortung meiner Fragen.

23. March 2015

Finissage at MaximiliansForum

by Hertha    Filed under: Events,Munich,Nomadic Sculpture,Project Reports,SkateboardingComments Off on Finissage at MaximiliansForum

The Finissage of Episode IV: Moving Underground took place on the 10th of January in MaximiliansForum and has been a great success. Many young skaters came and demonstrated their skills on the Nomadic Sculpture. mayer+empl and Genelabo provided some colourful projections, transforming the sculpture into an artful playground with exciting patterns by making them change and shift according to the skater´s movements.

                        

The more experienced ones like Tobi Albertross showed some of their complex tricks later in the evening.

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But not only young adults and grown-ups enjoyed the event. Little soon-to-be skaters joined in and paved the ground for their future careers. In the “Best Trick Contest” they proved that such predictions are in no way untenable pipe dreams and that they´re sure to become the next skate-stars.

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Haeppi Piecis showed a diverse selection of innovatively designed items, ranging from lamps and chairs to clothing and accessories. By emphasizing the local oppsed to bulk goods they want to create awareness for sustainablity and alternatives for our accustomed lifestyles.

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Music wasn´t absent as well, but of course not in the well-known habitual way. Lisa Simpson challenged the traditional style of performing music by including her sewing machine in a “fashion orchestra”. Through that unusual pairing she became musician and designer at the same time, making people dance and see the creation of a new piece of fashion at once.

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If you want to have a brief overview of the whole Period of Episode IV: Moving Underground watch the video below:

moving underground – Nomadic Sculpture Episode IV at MaximiliansForum from What's the deal? on Vimeo.

 

 

 

19. March 2015

Watch Bert Scholten’s 20 short animations

by Hertha    Filed under: Creative Lab,Events,Munich,VIDEOSComments Off on Watch Bert Scholten’s 20 short animations

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Invited by What’s the deal? I was a resident in Villa Waldberta last november and december. Just outside Munich, on the hills which provide a classic German-romantic view over the Starnberger See and the alps.

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1: The Villa Waldberta artist residency / 2: dem Nebelmeer (Starnberger see) and the alps behind / 3&4: handpainted typographic signs and maps in the area

I researched the current state of underground-culture using Munich as a research site. I came across a lot of friendly, humorous and hospitable people and initiatives. Check out food specialists Tisch & Thymian, musicians/label-owners/artists  Pollyester (and their new album ‘City of O’), Matt Wiegele, Domteur MoonerWon ABC, Jan Weissenfeld, Markus Grassl and curators Haeppi Peacis. Saw some great shows at Kafe Kult, Glockenbachwerkstatt, Milla and Import Export. But, of course, there’s much more to discover.

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Munich has a peculiar mix of strong cultural heritage and modern welfare. Volxvergnuegen makes a welcome and surprising answer to that by organizing a lot. Talks about culture and music, small concerts, zines, a label called iRRland and a riso-printing service.
A riso-printer is a copy-machine which can do very lively oil-based color-prints. I printed the invitation above on very short notice with their kind help.

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Left: Riso-printing at Volxvergnuegen / Middle: Signing the prints by hand / Right: detail of typical charachteristics riso-printing

The second month I focussed on making an animation everyday. Below you can see my studio with my research board, instruments and drawing tablet inside Villa Waldberta.

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After 20 days of animating I had 20 videos. Below you can see all 20 animations in the series. I recommend to watch them in HD. From june 11 these videos will be shown in an art-installation at the final event of What’s the Deal? at the Kreativquartier at the Dachauerstrasse in Munich. I hope to see you there!

Best,
Bert Scholten

 

13. March 2015

What’s the Deal with your clothes? A reflection. By Lisa Simpson

by Hertha    Filed under: Munich,Nomadic Sculpture,Project ReportsComments Off on What’s the Deal with your clothes? A reflection. By Lisa Simpson

In tune with the EU project What’s the Deal themes of sustainability and young urban cultures I was invited as guest artist to Villa Waldberta to create a collection of upcycled garments. I resided in the Villa for two months. In October,
the sun shined in bright autumn days full of reds, yellows and greens, and it was even warm enough to get my feet in the cold water of Lake Starnberg. I set up my studio in the room just below the tower, with an incredible view of the Alps.

 

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Upon hearing about my upcycling textile project, Matt Wiegele, Munich based artist also part of WTD, volunteered to donate a box full of T-shirts from his now extinct clothing line. They had bought the T-shirts for screen printing but the
garments had been collecting dust in his studio for years now. This was exactly the kind of materials I was looking for: clothing with a history, collected locally, and completely out of use. Matt was thrilled to see his materials would finally be put to use, adding that he had been saving the shirts in hope that one day they would be used creatively again. Perhaps someone not involved in an art and sustainability project would have long thrown them out.

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Rummaging through the flea markets, I was inspired by the colours and textures around Villa Waldberta, to collect garments that reflected my surroundings. Back in my studio, I began to cut and stitch together the old and the new – new t-shirts mixed qith antique clothing – in a final collection of 25 garments that aim to illustrate both the atmosphere of the Villa, as well as the recollection of a local history through vintage garments. I spent the month transforming the unwoven , unwanted clothing and piecing them together, repurposing materials and giving them a new shape, just as nature changes shape in each season, from a most prestigious and historical studio place.

October went by as fast as the leaves around me were falling from the trees.

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In December I was back to Villa Waldberta. The leaves were long fallen on the ground, the fog was so thick you could barely see the Alps which had seemed so close in October. In the spirit of winter, I spent the month of December focusing in the other aspect of my practice as a seamstress – using the sewing machine as a musical instrument. I connected with Munich based artist Steffi Müller, who is also known around Munich as a musical sewing machine artist. I was ecstatic to meet her, for in all my travels I have yet to meet someone with similar musical sewing ideas. We rehearsed to perform a sewing machine duet together at the end of December. Meanwhile, I fnally got around to visiting many of Munich´s extended list of museums, soaking in the Blaue Reiter, the New Objectivity, imagining myself walking the same streets that Franz Marc once walked. This two months residency was as much about what I put out in production as what I took in as experience and inspiritaion.

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© Mehmet Birinci

In January I came one more time to Munich for the finissage event of What´s the Deal Nomadic Sculpture exhibition “Episode IV: Going Underground” at MaximiliansForum. Though no longer a resident of Villa Waldberta, I was invited to present a musical sewing performance, accompanied by musician Tona Ruiz. Through rhythmic patterns and beats, I sewed a dress from 5 of Matt´s T-shirts, a live example of the work I had been developing throughout the two month residency. I am thankful for the support from all the WTD team!

12. March 2015

An Art Intervention in Amsterdam

by Susanne    Filed under: Amsterdam,Creative Lab,Design,EventsComments Off on An Art Intervention in Amsterdam

This February, we started our Art Intervention series in Amsterdam with a masterclass program. For four days, a group of fourteen designers and artists came together in an Amsterdam canal house to learn and discuss about sustainability and design (check all the cultural players here). Our generous host – the Natural Capital Coalition – provided us with a meeting space in the Groene Bocht, which is an office space for sustainable companies varying from architects and a law firm, to a salad bar franchise and a magazine about green and conscious living. A great place to start our journey!

For the Art Intervention week, we created a program bringing together themes such as economy, design, compassion, biomimicry, reuse, toxicology and philosophy to approach the idea of sustainability from very different angles. We wanted to inform, inspire and provoke the status quo.
The main question we posed at the beginning of the week to everyone was to think about ‘How can you, as an artist or designer, change the world (in a sustainable way)?’ This is of course a big question, with as many possible answers as you can actually think of. It has been (and will be) a very personal journey for everyone. But exiting things are already happening.
For the coming weeks we will be collecting all the ideas and answers of the group and start framing an exhibition for the Munich event coming June (more info soon!). We will, of course, keep you updated, but firstsome pictures of the event to give you some impression.

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We kicked the Art Intervention off with a lecture from Pieter van der Gaag, Executive Director of the Natural Capital Coalition. He talked to us about the big trends in global sustainability and explained how the NCC is working with multinationals to value their use of the commons and incorporate it in their pricing models so they can give back for what they take from the earth.

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For the afternoon session, designer and founder of Studio Sattelit Alexandra Weigand, provides us with insight into her research and discussed her visions for design and sustainability for the 21st century. Alexandra presented current design trends and showed us how the latest research, new technologies and production methods can be used for designing a sustainable future.

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When your design is your responsibility, how do you then makes choices in your life and work? And what is the role of (self-) compassion? The second day, we had to get to work immediately! In her workshop ‘Compassion in Design’ Saša Kerkoš challenged us to get to know each other (and ourselves) with a series of exercises.

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Self-proclaimed garbage architect Denis Oudendijk presented his work with Refunc and we discussed how you can work with discarded materials en products to create site-specific interventions. “Wherever you can find garbage, we do research and workshops on creative re-use, as recycling is not the answer to the questions of life, the universe and everything”.

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The third day we started with a workshop about toxicology to open everyone’s eyes when it comes to the materials and productions processes we all work with. For the afternoon we invited Willa Stoutenbeek of W.Green, Tom van de Beek from a.o. I Love Beeing and Ludo Hekman from Butch and Sundance for an inspiring discussion. They combine entrepreneurship with social issues, sustainability and all want to contribute to creating a better world. We discussed ethics & aesthetics, providing the better alternative, and the shortcuts and long processes of behavioural change towards awareness and sustainable living.

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On day four, we invited the inspiring textile designer Aniela Hoitink from Neffa (http://neffa.nl/) to discuss her work and the concepts from which she works. She uses biomimicry, new technologies and natural processes in her research and works towards products that create more awareness or even smart solutions to wicked problems.

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And of course, we left the biggest challenge to create a grand finale of the week. Environmental philosopher Floris van den Berg challenged our thinking about the world, our identity, our moral circle, identity, eating meat, and our personal choices in his philosophical journey through his concept of universal subjectivism. It takes into consideration the universal capacity for suffering and, through raising awareness, seeks to diminish that suffering and increase happiness. With consistent and compelling moral reasoning, Van den Berg showed us that the world can be organized to ensure more pleasure, beauty, justice, happiness, health, freedom, animal welfare, and sustainability. We are still discussing this one!

4. March 2015

MIRON MILIĆ – Mural Arts Residency Ljubljana

by Uveber    Filed under: Ljubljana,Mural Art / Street Art,VIDEOSComments Off on MIRON MILIĆ – Mural Arts Residency Ljubljana

Following the last year’s success with WTD’s Mural Arts Residency in Ljubljana, when Pallo Ollap furnished an empty house-front with a pigeon carrying a bear, this year we have been able to choose from 64 applicants and the selection process was not easy.

At the end of the second round, a Croatian artist Miron Milić (1980) was selected. Between 17th and 22nd February he created a new mural on the house-front of the Mahr House, changing the view of Ljubljana’s Central Market. The piece was said to explore the phenomena of consumerism and sustainable life style in relation with youth urban cultures. OK, I guess it really does, but really, if you can’t make it here to see it in person, at least check out the making-of video, shot by Multipraktik. I recommend a full screen action (take time, it is short) and with speakers on (yes, I do think the soundtrack is mean)!

3. March 2015

subnetTALK: Korinna Lindinger

by Rüdiger    Filed under: Events,Hallein,Project Reports,Research Reports,VIDEOSComments Off on subnetTALK: Korinna Lindinger

Korinna Lindinger talked about our WTD research project at the Kunstquartier Bergstrasse in the frame of the subnetTALK series.

Schmiede is a network of people strongly engaged in various fields of arts, design, technology and performance with various professional competences. Members get together for intense experimentation for two weeks per year. Cooperations, network-activity and mutual support go on during the year through digital communication.
Non-hierarchic knowledge transfer and interdisciplinary exchange plays a constituting role for Schmiede. Translocal communities of interest have gained importance as places of individual and collective resources for professional development.
The talk discusses results of a research project about the sustainability of the semi-digital network for artist’s biographies. The research is embedded in international EU-Project “What’s the deal” about young urban cultures and sustainability.

 

See the video:

subnetTALK Korinna Lindinger

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